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Wollhandkrabbe

Die Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensisstammt) stammt ursprünglich aus China. Sie sind mit dem Schiffsverkehr in Deutschland eingeschleppt worden und haben sich rasch in Ostsee, Nord-Ostsee-Kanal, Elbe, Weser und Ems verbreitet.

Der Panzer der Wollhandkrabbe kann bis zu 7,5 cm lang werden. Auf jeder Körperseite sind 4 Beine, die Scheren sind meist stark ausgeprägt und bei den männlichen Tieren mit einem dichten Pelz umgeben.Die erwachsenen Wollhandkrabben wandern im Alter von 5 Jahren ins Meer um sich fortzupflanzen, dabei können sie Strecken von bis zu 12 km pro Tag zurücklegen. Die Entwicklung der Eier und Larven kann nur im salzhaltigen Wasser erfolgen. Die Jungtiere wandern mit bis zu 3 km pro Tag in die Süßwasserflüsse auf.

Wollhandkrabben sind meist nachtaktiv, tagsüber suchen sie Schutz in Verstecken am Gewässergrund. Als Nahrungsgrundlage dienen Wasserpflanzen, Insekten, Muscheln und Schnecken. Außerdem stehen tote und kranke Fische auf ihrem Speiseplan. Besonders beim Nachtangeln greifen sie die Köder an und fressen sie.

Wollhandkrabben sind auch gute Aalköder.

w/wollhandkrabbe.txt · Zuletzt geändert: 2008/07/16 23:08 von uwe
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