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Stint

(Osmerus eperlanus)

Der Stint kommt in zwei Formen vor. Der im Süßwasser heimische Binnenstint bevorzugt als Lebensraum größere und tiefe Seen mit sommertrübem Wasser. Der Wanderstint hält sich vorwiegend im Brackwasser der Flussmündungen auf, wo sie sich oft zu großen Schwärmen zusammenschließen. Zur Laichzeit ziehen die Stinte in die Flüsse hinauf, bleiben meistens jedoch innerhalb der Gezeitenzone. Die erwachsenen Stinte ernähren sich auch von Fischen, so werden oft Jungfische der eigenen Art genommen. Sie werden 15 - 18 cm, selten bis 30 cm lang. 8 - 10 Schuppen liegen in der unvollständigen Seitenlinie.

Stint

Die Geschlechtsreife erfolgt beim Stint im 2. - 4. Jahr. Von März bis April legt das Weibchen 7.000 - 50.000 Eier. Die zu Boden sinkenden Eier kleben mittels einer äußeren Schalenschicht oft in Klumpen am Substrat. Später löst sich die Hülle vom Untergrund, das Ei treibt nun, wie an einem kleinen Fallschirm hängend, im freien Wasser bis zum Schlupf der Jungen. Aus den 0,6 - 0,9 mm großen Eiern schlüpfen nach 14 - 29 Tagen die Jungen.

Die Stinte haben im frischen Zustand einen gurkenähnlichen Geruch. Der Verzehr erfolgt hauptsächlich in geräucherter Form.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Der Stint

st/stint.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/21 19:59 von joern
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