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Sprotte

(Sprattus sprattus)

Die Basis der Bauchflossen liegt bei der Sprotte vor oder unter dem Vorderende der Rückenflosse. Die Kielschuppen zwischen Bauch- und Afterflosse sind scharf geknickt, mit nach hinten gerichteten Spitzen. Der Hering ist etwas schlanker. Die Fisch erreicht eine Länge von maximal etwa 16 cm.

Sprotte

Die Laichzeit der Sprotte liegt je nach Verbreitungsgebiet in der Zeit von Januar bis Juli. Bis zu 10.000 Eier werden in einer Tiefe von 10 - 20 m ausgestoßen, die sich frei im Wasser schwebend in der Strömung entwickeln. Die Laichplätze liegen in der südlichen Nordsee und im Skagerak. Lokale Arten laichen auch in den Belten und in der Ostsee. Die Nahrung der Sprotte besteht aus tierischem Plankton und Hüpferlingen. Sie selbst ist Nahrung für zahlreiche Raubfische.

Mit einem Gemisch aus Zucker, Salz und Gewürzen gelangen Sprotten auch als Anchovis in den Handel. Sehr bekannt sind auch die geräucherten „Kieler Sprotten.“

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Die Sprotte

sp/sprotte.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/21 19:56 von joern
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