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Seesaibling

(Salvelinus alpinus)

Der Seesaibling hat die Eigenschaft, je nach Lebensraum sehr unterschiedlich auszusehen. Neben frohwüchsigen sind auch kleinwüchsige Formen nicht seIten. Die stationären Formen leben in den Alpen- und Voralpenssen. Der im Königsee vorhandene Schwarzreuter wird kaum schwerer als 100 g. Als raschwüchsiger Vertreter gilt der Wildsaibling, der bis zu 10 kg schwer werden kann. Am Starnberger See wurde 1975 von einem Berufsfischer ein solcher Saibling mit 9,5 kg Gewicht gefangen. Das Maul dieser Tiere ist mit nach innen gebogenen Zähnen versehen. Die Schuppen beim Seesaibling sind klein. Die paarigen Flossen und die Afterflosse weisen einen weißen Rand am Vorderrand auf.

Seesaibling

In der Jugend ist der Seesaibling ein Schwarmfisch, der Insektenlarven und tierisches Plankton frisst, im Alter wird er zum Einzelgänger, der sich vorwiegend von Fischen ernährt. Die Geschlechtsreife tritt beim Seesaibling im 3. - 4. Jahr ein. Er gehört mit zu den Winterlaichern, die ihren Laich im tiefen Wasser an Uferhalden und Schotterbänken ablegen. Die Eier werden einige Tage bewacht, nach ca. 75 Tagen schlüpfen die Jungen. Der Seesaibling gehört in Deutschland zu den stark gefährdeten Arten.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Der Seesaibling

s/seesaibling.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/21 21:22 von joern
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