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Petermännchen

(Trachinus draco)

Das Petermännchen hat einen gestreckten Körper. Die Stachelstrahlen der ersten Rückenflosse besitzen tiefe Furchen, die mit Giftdrüsengewebe ausgestattet sind, ebenso wie der kräftige Stachel auf dem Kiemendeckel. Damit verursachte Verletzungen rufen heftige Schmerzen, Entzündungen und Körperschwellungen hervor und es kann zu gefährlichen Blutvergiftungen kommen. Das Gift lähmt die weißen Blutkörperchen und löst die roten Blutkörperchen auf. Daher muss man die Stichwunden gut ausbluten lassen bzw. bei anhaltenden Beschwerden rechtzeitig zum Arzt gehen.

Petermännchen

Das Petermännchen wird bis zu 50 cm lang. Während der Sommermonate hält er sich in einer Tiefe von 5 - 15 m auf. Tagsüber ist er meist bis zu den Augen im weichen Sand vergraben und wartet auf Beute. Nachts jagen Petermännchen auch im freien Wasser. Die Nahrung besteht aus Garnelen, Grundeln und Leierfischen. Im Herbst wandern sie in tiefere Zonen.

Die Laichzeit ist von Juni bis August. Die Eier werden pelagisch im Wasser ausgesetzt. Sie haben im Inneren eingeschlossen einen Öltropfen, der ihnen Auftrieb verleiht und sie frei im Wasser treiben läßt. Der Fisch ist wohlschmeckend.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Das Petermännchen

p/petermaennchen.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/21 19:35 von joern
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