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Mühlkoppe

(Cottus gobio)

Die Mühlkoppe, auch als Koppe oder Groppe bezeichnet, hat einen runden, keulenförmigen Körper mit großem Kopf. Die Augen sind hoch angesetzt. Die maximale Länge der Mühlkoppe beträgt nach 5 Jahren 20 cm. Als zählebiger Fisch lebt die Mühlkoppe in schnell fließenden Bächen und in klaren Seen unter Steinen. Die Schwimmweise ist ruckartig. Die Mühlkoppe hat keine Schuppen und Schwimmblase. An der Seitenlinie befinden sich 30 - 35 Kanälchen (hohlziegelartige Schüppchen). Die Bauchflosse ist nicht quergebändert. Die Nahrung besteht aus Kleintieren und Laich.

Mühlkoppe

Die Laichzeit der Mühlkoppe ist von Februar bis Mai. Etwa 100 - 300 Eier werden in Klumpen in Laichgruben oder unter anderen Schlupfwinkeln abgelegt und vom Männchen bewacht. Die Koppe ist empfindlich gegen Furunkulose (gefährliche Forellenseuche), die von Bakterien hervorgerufen wird, aber nicht auf dem Menschen übertragbar ist. Die Mühlkoppe ist in Schleswig-Holstein vom Aussterben bedroht und genießt eine ganzjährige Schonzeit.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Die Mühlkoppe

m/muehlkoppe.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/21 22:28 von joern
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