Krankheiten können durch äußere oder innere Parasiten übertragen werden. Oder durch Infektionskrankheiten, die durch Viren, Bakterien oder Pilze verursacht werden. Bei den Fischkrankheiten treten die Verluste meist über einen längeren Zeitraum auf, von der meist nur eine Art oder eine Altersgruppe betroffen ist.
Sind tote oder krankheitsverdächtige Fische festgestellt worden, sind der Fischereipächter oder Fischereiberechtigte, die Polizei oder die obere Fischereibehörde zu verständigen.
Fischkrankheiten können in der Teichwirtschaft behandelt werden, aber nicht in offenen Gewässern. Deshalb ist es sehr wichtig, nur gesunde Fische in unsere Gewässer einzusetzen.
Neben natürlichen Ursachen kann die Erkrankung einzelner Fische oder ganzer Bestände zurückzuführen sein auf:
Fische reagieren empfindlich auf nachteilige Veränderungen ihrer Umwelt. Die im Wasser vorhandenen Schadstoffe gelangen über die Kiemen, die Haut und Verdauungsorgane in den Fischkörper. Die Widerstandskraft wird bei schlechten Lebensbedingungen und schlechter Wasserqualität geschwächt und begünstigt den Ausbruch von Fischkrankheiten.
Um den Ausbruch von Fischkrankheiten zu erkennen und die Verbreitung bekämpfen zu können, müssen wir die Fische beobachten und eventuelle Verhaltensstörungen wahrnehmen. Dazu gehören das Absondern vom Schwarm, Fressunlust oder fehlender Fluchtreflex. Drehen, Torkeln oder Kopfstehen sind abnormale Schwimmbewegungen. Verlangsamte oder beschleunigte Kiemendeckelbewegungen oder das Aufsteigen an die Wasseroberfläche zur Notatmung weisen auf Atmungsveränderungen hin. Körperveränderungen zeigen die Fische durch Abmagerung, Farbveränderungen oder Hautveränderungen an. Um eine genaue Diagnose stellen zu können, bedarf es eines Fachmannes. Die meisten Fischkrankheiten sind auf den Menschen nicht übertragbar.
Infektionskrankheiten werden durch Viren oder Bakterien verursacht. Die Übertragung erfolgt von Fisch zu Fisch, durch Fanggeräte oder Transportwasser. Die häufigsten durch Viren ausgelösten Infektionen sind: