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Köhler

(Pollachius virens)

Der Köhler unterscheidet sich auf den ersten Blick von seinen nächsten Verwandten, dem Pollack und dem Dorsch, durch sein eleganteres Aussehen. Pollack und Dorsch wirken plump und gedrungen gegen den Köhler, dessen gestreckter Körper, der bis zu 130 cm lang werden kann, Geschmeidigkeit und gute Schwimmbewegungen verrät. Er hat die dunkelste Rückenfärbung, fast schwarzbläulich, die sich bis in den Maulbereich fortsetzt. Das Maul ist leicht oberständig und der Bartfaden fehlt. Der Lebensraum ist an den Salzgehalt des Wassers gebunden. Das Verbreitungsgebiet reicht von der Biskaya bis zur Südküste Grönlands. Der Köhler lebt in großen Schwärmen und ist auf der Jagd außerordentlich anpassungsfähig. Sie erfolgt an der Wasseroberfläche ebenso wie in Tiefen bis 500 m. Die Nahrung besteht aus Heringen, Lodden, Garnelen und Krill.

Köhler, Seelachs

Die Geschlechtsreife tritt im 5. Lebensjahr ein. Die Laichzeit ist von Januar bis April. Das Weibchen stößt bis zu 6,5 Mio Eier bei einer Wassertemperatur von 6 - 8° C aus. Aus den 1 mm großen Eiern schlüpfen nach 6 - 12 Tagen die Larven. Die Entwicklung der Larve zum Jungfisch ist bei einer Länge von 25 mm abgeschlossen.

Der Köhler ist der wirtschaftlich bedeutendste Speisefisch und als Seelachs im Handel. Er ist aber nicht mit dem Lachs verwandt.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Der Köhler

k/koehler.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/20 21:17 von admin
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