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Graskarpfen

(Ctenopharyngodon idella)

Eine inzwischen häufiger in unseren Gewässern anzutreffende fremdländische Karpfenart ist der Graskarpfen, auch Grasfisch oder Amurkarpfen genannt. Er stammt ursprünglich aus China, wurde aber auf Grund seiner namensgebenden Eigenschaft, enorme Mengen an Pflanzenaufwuchs verzehren zu können, in zahlreiche Gewässer eingebracht. Er darf aber gemäß der Binnenfischereiordnung in Schleswig-Holstein nicht ausgesetzt werden.

Graskarpfen

Der Graskarpfen hat einen langgestreckten, spindelförmigen Körper mit einem breiten, abgeflachten Kopf. Die großen Schuppen weisen einen dunklen Rand auf, wodurch die Schuppenzeichnung deutlich sichtbar wird.

Graskarpfen sind wärmeliebende Fische, die erst bei Temperaturen über 20° C richtig aktiv werden. Bereits bei Temperaturen unter 15° C stellen sie ihre Nahrungsaufnahme ein und ruhen auf dem Grund.

Fressverhalten

Viele der heimischen Wasserpflanzen werden von Graskarpfen gefressen. Ausnahmen sind Wasserhahnenfuß und Krebsschere. Schlecht gefressen werden: See- und Teichrosen, Wasserknöterich, Irisarten und das schmalblättrige Schilf. Jungfische verzehren nur weiche, ältere Graskarpfen auch härtere Pflanzenteile.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Der Graskarpfen

g/graskarpfen.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/21 22:08 von joern
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