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Geruchssinn

Beidseitig vor den Augen des Fisches liegen die Nasenöffnungen. Im Gegensatz zu Lungenatmern haben bei den Kiemenatmern die Nasenlöcher für die Atmung keine Bedeutung. Das Wasser gelangt beim Schwimmen oder durch Pumpbewegungen über die Nasenöffnungen in die Riechkanäle und streicht über die faltenartig angeordnete Schleimhaut. Die dabei aufgenommenen Impulse werden über feinste Geruchsnerven an die entsprechenden Gehirnbereiche weitergeleitet.

Viele unserer Süßwasserfische, wie z.B. Aal und Lachs, verfügen über ein hervorragendes Riechvermögen. Sie sind ohne weiteres in der Lage, Geruchsstoffe in einer nach menschlichen Ermessen unvorstellbaren Verdünnung wahrzunehmen.

Nachgewiesen wurde, dass Fische mit ausgeprägtem Sehvermögen, z.B. der Hecht, über einen eher eingeschränkten Geruchssinn verfügen. Bei dem kleinäugigen Aal ist es umgekehrt. Bei dieser Fischart ist das Riechvermögen ausgezeichnet entwickelt.

Nach dem jetzigen Stand der Forschung ist vermutlich davon auszugehen, dass sich die Wanderfische am Geruch orientieren und dadurch in der Lage sind, mit nahezu untrüglicher Sicherheit ihre Geburtsgewässer wieder zu finden. Wenn wir uns dabei vor Augen führen, welche großen Entfernungen Aal und Lachs dabei zurückzulegen haben, können wir die Leistungsfähigkeit der Sinnesorgane, die dafür verantwortlich sind, nur erahnen.

g/geruchssinn.txt · Zuletzt geändert: 2008/07/20 08:05 von admin
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