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Brassen

(Abramis brama)

Der Brassen ist ein schwarmbildender Bodenfisch. Er wird zu den Weißfischen in der Familie der Cypriniden gezählt und hat einen hochrückigen, seitleich stark abgeflachten Körper mit kurzer Rücken- und doppelt so langer Afterflosse. Der Augendurchmesser ist kleiner als die Maullänge. Die Schlundzähne sind einreihig. Die zurückgelegten Brustflossen reichen bis zum Ansatz der Bauchflossen. Der Brassen kommt in größeren, nährstoffreichen Seen und langsam fließenden Gewässern („Brassenregion“) vor. Im weichen Grund suchen die Brassen in Schwärmen nach ihrer Vorzugsnahrung, die aus Insektenlarven, Kleinkrebsen, Weichtieren und Würmern besteht. Mit Hilfe ihres Rüsselmauls nehmen sie die Nahrung in kopfstandähnlicher Haltung auf.

Brassen

Nach 5 - 8 Jahren tritt beim Brassen die Geschlechtsreife ein. Während der Laichzeit, von Mai bis Juli, legt das Weibchen 200.000 - 300.000 Eier pro kg an Pflanzen ab. Die Männchen tragen zur Laichzeit einen starken Laichausschlag. Nach 3 - 13 Tagen schlüpfen die Jungen. Brassen können eine Länge von 75 cm erreichen.

Anglerisch sind die in zahlreichen Binnengewässern auftretenden Brassen nicht so beliebt. Geschmack und Konsistenz des Fleisches wird zwar häufig besser bewertet als das des Karpfens, es ist aber sehr grätenreich. Eine Angler bezeichnen den Fisch auch als Brachsen oder Blei.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Der Brassen

b/brassen.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/21 21:52 von joern
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