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Barbe

(Barbus barbus)

Die Barbe ist ein Weißfisch in der Familie der Cypriniden und hat einen langgestreckten, schlanken Körper. Das Maul ist stark unterständig und an der Oberlippe befinden sich 4 Barteln. Die Rücken- und Afterflosse sind bei der Barbe kurz. Der 1. Strahl der Rückenflosse ist ein Sägestrahl. Barben wachsen sehr schnell ab und können eine Länge von 1 Meter erreichen. Als geselliger Grundfisch ist er in sauerstoffreichen, klaren, stark fließenden Bächen und Flüssen mit sandigem oder kiesigem Grund anzutreffen. Tagsüber hält sich die Barbe in Grundnähe verborgen und geht erst in der Dämmerung auf Nahrungssuche. Bodentiere, Pflanzen und auch Laich sind seine Nahrung.

Barbe

Im 3. - 4. Lebensjahr werden die Barben geschlechtsreif und laichen dann von Mai bis Juli in großen Scharen an kiesigen Stellen. Zunächst kleben die Eier an Steinen, später werden sie von der Strömung mitgerissen und vollenden ihre Entwicklung zwischen Kies versteckt. Das Männchen der Barbe hat während der Laichzeit an beiden Körperseiten und auf dem Kopf Laichausschlag. Der Rogen ist giftig; er verursacht Erbrechen und Übelkeit. Während der kalten Jahreszeit halten Barben sich in großen Scharen in den größeren Tiefen auf.

Die Barbe kommt in Schleswig-Holstein sehr selten vor, vereinzelte Fänge in der Elbe sind aber bekannt. Sie ist ganzjährig geschützt.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Die Barbe

b/barbe.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/21 21:42 von joern
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