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Äsche

(Thymallus thymallus)

Die Äsche ist ein wohlschmeckender Flussfisch aus der zoologischen Ordnung der Lachsartigen. Bei uns ist er wohl am häufigsten noch in der Bille, Trave und Stör anzutreffen. Die Äsche besitzt einen kleinen Kopf mit spitzem Maul. Charakteristisch ist der den lateinischen Namen gebende Thymiangeruch. Nach 3 -4 Jahren mißt sie ca. 30 cm und wiegt etwa 250 g. Sie wird selten über 50 cm lang und kann ein Alter von höchstens 14 Jahren erreichen.

Äsche

Die Äsche stellt einen hohen Anspruch an ihren Lebensraum und bewohnt als Standfisch kühle, sauerstoffreiche Fließgewässer mit kiesigem Untergrund. Sie steht einzeln oder in kleinen Trupps an markanten Stellen und sucht gerne Gumpen mit überhängendem Strauchwerk auf. In der Jugend ernährt sich die Äsche von Insekten und deren Larven, im Alter greift sie sich auch kleine Fische und sogar ihre eigene Brut.

Die Laichzeit der Äsche im Frühjahr beginnt bei 8 - 10° C Wassertemperatur, indem sich beide Geschlechter intensiv verfärben. Die Eier werden an seichten Stellen im Kiesgrund abgelegt. Aus den 3 - 4 mm großen Eiern schlüpfen nach 2 - 4 Wochen die Jungen. Die Männchen werden nach 2, die Weibchen meistens erst nach 4 Jahren bei einer Länge von 30 cm laichreif.

Beim Männchen der Äsche ist die Rückenflosse auffallend hoch und fahnenartig.

Die Art leidet besonders intensiv unter dem Fressverhalten der Kormorane, weil in den häufig leider zu strukturlosen Fließgewässern kaum Fluchträume bestehen.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Die Äsche

ae/aesche.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/21 20:13 von joern
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