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Aland

(Leuciscus idus)

Der Aland, auch Orfe oder Nerfling genannt, gehört zu den Weißfischen in der Familie der Cypriniden. Der Körper ist gestreckt und etwas hochrückig. Der Augenkreis ist beim Aland gelb und die Bauch- und Afterflosse rötlich. 55 - 61 Schuppen sitzen an der Seitenlinie. Er unterscheidet sich vom Döbel durch die engere Maulspalte, die kleineren Schuppen und die eingebuchtete Afterflosse. Die Schlundzähne stehen 2-reihig. Der Aland lebt gesellig im Oberflächenwasser und kommt in größeren Fließgewässer und Seen vor. In der Jugend lebt er von Plankton, später von Würmern, Flohkrebsen, Larven, Schnecken und kleinen Fischen. Er laicht von April bis Mai und zieht aus diesem Grund flussaufwärts, um an kiesigen Stellen unter lautem Geplätscher seine Eier abzulegen. Nach 10 - 20 Tagen schlüpfen die Jungen. Durch Gewässerverschmutzungen sind die Bestände beim Aland stark zurückgegangen.

Aland

Der Aland lebt als geselliger Ufer- und Oberflächenfisch in Fließgewässern (Barben- und Bleiregion) und Seen. Eine Varietät, die Goldorfe, wird nicht nur im Zoohandel als beliebter Fisch für Gartenteiche verkauft, er wird auch als biologischer Indikator zur Überwachung der Gewässergüte eingesetzt.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Der Aland

a/aland.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/21 21:38 von joern
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