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Aalmutter

(Zoarces viviparus)

Die Aalmutter hat einen langgestreckten, hinten spitz zulaufenden Körper mit einem großen Kopf. Rücken-, Schwanz- und Afterflossen bilden einen durchgehenden Saum. An der hinteren Hälfte der gliederstrahligen Rückenflosse sitzt ein kurzer, niedriger Abschnitt mit Stachelstrahlen. Die schleimige Haut hat nur tief sitzende, verkümmerte Schuppen. Die Gräten sind durch einen unschädlichen Farbstoff grün gefärbt. Die bis zu 50 cm lange Aalmutter hält sich an den Küsten und den Seegrasregionen auf. Die meisten Aalmuttern werden nur etwa 4 Jahre alt und 30 cm lang.

Aalmutter

Die Weibchen der Aalmuttern bringen nach einer Tragezeit von 4 Monaten lebende, voll ausgebildete Junge zur Welt. Die Paarung erfolgt in den Monaten August bis September. Die Nahrung besteht aus Flohkrebsen, Würmern, Weichtieren und kleinen Fischen.

Da die Jungtiere an die Aale erinnern, nahm man früher an, dass die Art die Stammform unserer Aale sei und gab ihr diesen Namen. Die früher beim Brandungsangeln teilweise häufig gefangenen Aalmuttern sind heute selten geworden. Neben der Fischerei dürfte hierfür der erhebliche Fraßdruck der küstennah jagenden Kormorane ein bedeutender Einflussfaktor sein.

Die gemeldeten Fänge bei der Aalmutter sind insgesamt seltener geworden. In der Angelfischerei werden die Aalmutter in jüngerer Vergangenheit hauptsächlich in der Ostsee und in der Trave gefangen. In der kommerziellen Fischerei finden sie sich regelmäßig in den Beifängen in der Nordsee und Ostsee.

Quelle:
LSFV Schleswig-Holstein - Die Aalmutter

a/aalmutter.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/19 21:17 von admin
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